Kaufvertrag


Informationen und Wertausgleichsmodell

Der Kaufvertrag umfasst fast 50 Seiten und regelt den Landkauf der Gemeinde vom Kanton, die Grundsätze für die Arealentwicklung sowie den Wertausgleich nach der Arealentwicklung.

 

Der Kaufpreis für das 50 %-Miteigentum an den Grundstücken Kat.-Nrn. 4751 und 4128, Gesamtfläche 65'499 m² Land, beträgt CHF 26'000'000.00. Das Land wird in unsaniertem Zustand erworben. Für die Gemeinde sind nur die Belastungen auf dem Betriebsareal von Bedeutung.


Die Sanierung des Seegrunds ist explizit Sache von CPH Chemie + Papier Holding AG und Kanton. Die Sanierung des Gebiets Rotholz muss durch die CPH erfolgen.

 

Die Eigentumsübertragung erfolgt innert 60 Tagen nach der Genehmigung durch die Gemeindeversammlung Uetikon am See und der Baudirektion des Kantons Zürich. Dieser bildet das gemeinsame Ziel von Kanton und Gemeinde ab, auf den Grundstücken eine Kantonsschule zu errichten und die öffentlichen Interessen gemäss Richtplaneintrag der Gemeinde Uetikon am See zu erreichen.


Die dazu erforderlichen Planungs- und Arealentwicklungskosten im Umfang von CHF 4'200'000.00 werden zu je 50 % von Kanton und Gemeinde vorfinanziert. Nach Abschluss der planungsrechtlichen Verfahren und der rechtskräftigen Baubewilligung für eine Kantonsschule werden die Flächen je ungefähr hälftig auf die Parteien aufgeteilt. Je nach Bedürfnis der Kantonsschule kann das Mass 50 % über- oder unterschreiten. Die Planungskosten sind dann ebenfalls Bestandteil des Wertausgleichsmodells.

Der Wertausgleich erfolgt aufgrund der erarbeiteten Planungsresultate und der daraus resultierenden Landzuteilung.
Er berücksichtigt:

  • die unterschiedliche Wertentwicklung des Landes aufgrund der geplanten Nutzungen;
  • die unterschiedlichen Sanierungskosten aufgrund der Detailabklärung zu den vorhandenen Bodenbelastungen aufgrund der Landzuteilung;
  • eine allfällige Veränderung des Eigentumsanteils aufgrund der effektiven Landzuteilung.

Nicht im Wertausgleich berücksichtigt sind Sanierung von Schadstoffbelastungen an Gebäuden und aus ISOS resultierende Einschränkungen des Denkmalschutzes.

Gebietsentwicklungsidee

Wertausgleichsmodell