Chance Uetikon

Die Gemeinde Uetikon am See und der Kanton Zürich führen bis 2021 gemeinsam eine Gebietsplanung durch, die sich mit der Sanierung, neuen Bebauung und Gestaltung des Areals der ehemaligen Chemiefabrik auseinandersetzt. Damit wollen sie das heutige Industrieareal für die künftigen öffentlichen und privaten Nutzungen vorbereiten. Die Arealentwicklung, die unter dem Namen «Chance Uetikon» läuft, schafft die rechtlichen und planerischen Voraussetzungen.


Letzte Meldungen

Enge Verzahnung von Beteiligungs- und Varianzverfahren im Zwischenworkshop

Am Abend des 4. April 2018 haben sich rund 70 Akteure in einem Zwischenworkshop getroffen, um die enge Verzahnung von Varianz- und Beteiligungsverfahren sicherzustellen. Im Austausch zeigte sich, dass wichtige Anliegen der Bevölkerung bereits eingeflossen sind, andere geben zu Diskussionen Anlass.

 

Ziel des dreieinhalbstündigen Workshops war ein vertiefter Austausch zu den aktuellen Zwischenständen des Varianzverfahrens und den Ergebnissen des bisherigen Beteiligungsverfahrens. Neben den vier Planungsteams und den Experten nahmen die 28 Botschafterinnen und Botschafter der Bevölkerung teil. Sie sind per Losverfahren in den «Fokusgruppen» bestimmt worden, in denen über 200 Interessierte zwischen Januar und März 2018 die sieben Schlüsselthemen der Arealentwicklung vertieft haben.

 

Auslegeordnung in hoher Qualität

Die Gebietsplanung stellt die vier Planungsteams vor komplexe Herausforderungen: Sie bewegen sich im Spannungsfeld gesetzlicher und baurechtlicher Vorgaben, öffentlicher Interessen und wirtschaftlicher Machbarkeit. Im ersten Teil des Abends präsentierten die Planungsteams den Zwischenstand ihrer Konzept- und Lösungsansätze. Die Anwesenden zeigten sich beeindruckt vom breiten Spektrum und der hohen Qualität der Studien, die sich als wertvolle Diskussionsgrundlage erwiesen, denn sie ermöglichten eine breite Auslegeordnung und Erörterung konkreter Ideen zur zukünftigen Gestalt des Gebiets.

 

Im zweiten Teil des Abends arbeiteten die Anwesenden in kleinen Gruppen an jedem der sieben Fokusthemen weiter und präsentierten anschliessend ihre Eindrücke. Zu den zentralen Fragen gehören die Abwägung denkmalpflegerischer Schutzwürdigkeit und der gewünschten grosszügigen Freiräume am See, die Einbindung der Nachbargemeinden sowie der Region, der Zugang aus dem Dorf sowie die Durchsetzung mit öffentlichen Nutzungen − insbesondere einer Kultur- und Markthalle, dies in Verbindung mit der Aula der Kantonsschule. Die Inputs des Zwischenworkshops fliessen in die Weiterbearbeitung der vier Planungsteams, die im Mai ihr Endergebnis präsentieren werden. Die zentralen Anliegen und Lösungsansätze aus den Fokusgruppen sollen vor allem in den Entscheidungsprozess für den Masterplan einfliessen, dessen Entwurf am 17.11.21018 öffentlich vorgestellt wird.

Download
Protokoll zum Zwischenworkshop vom 4. April 2018
20180420_Protokoll_Zwischenworkshop.pdf
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Alle Protokolle zu den Fokusgruppen sind aufgeschaltet

09.04.2018 - Mitteilung

Von Januar bis März 2018 fanden im Rahmen des Beteiligungsverfahrens die «Fokusgruppen»  statt. Im kleinen Kreis diskutierten engagierte Personen aus der Bevölkerung sowie Vertreter von Parteien, Kommissionen, Interessengruppen und Anrainer vertieft über die Themen, die an der 1. Beteiligungsveranstaltung vom 11. November 2017 definiert wurden. Alle Protokolle zu den Fokusguppen sind aufgeschaltet.

Nächste Veranstaltung

Zweite Beteiligungsveranstaltung

17. November 2018 in Uetikon am See

Die Örtlichkeit wird zu einem späteren Zeitpunkt angegeben.


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