Chance Uetikon

Das frühere CU-Areal ist aufgrund seiner Lage und Grösse ein Schlüsselareal am rechten Zürichseeufer und dessen Entwicklung eine einmalige Chance. Die Gemeinde Uetikon am See und der Kanton Zürich führen bis 2021 gemeinsam eine Gebietsplanung durch, die sich mit der Sanierung, neuen Bebauung und Gestaltung des Areals der ehemaligen Chemiefabrik auseinandersetzt. Damit wollen sie das heutige Industrieareal für die künftigen öffentlichen und privaten Nutzungen vorbereiten. Die Arealentwicklung, die unter dem Namen «Chance Uetikon» läuft, schafft die rechtlichen und planerischen Voraussetzungen.


Letzte Meldungen

Grosses Interesse an den beiden Informationsveranstaltungen

24.6.2020 - Mitteilung

Der Gemeinderat hatte die Uetikerinnen und Uetiker am 22. und 23. Juni zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, an der der kommunale Gestaltungsplan vorgestellt wurde. Insgesamt über 200 Personen nutzten die Gelegenheit, um sich zu orientieren und Fragen zu stellen. 

 

Beide Veranstaltungen wurden in voller Länge aufgezeichnet und können auf der Facebook-Seite der Gemeinde auch nachträglich angeschaut werden.


Öffentlicher Park mit 750 Metern Seezugang: Gestaltungspläne liegen vom 29. Mai bis 27. Juli 2020 auf

29.5.2020 - Mitteilung

Bis 2028 sollen in Uetikon am See auf dem ehemaligen Areal der Chemischen Fabrik (CU) Schulraum für rund 2000 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II sowie ein lebendiges Quartier mit bis zu 600 Einwohnern entstehen. Nun wird ein Meilenstein erreicht: Vom 29. Mai bis 27. Juli 2020 liegen der kantonale sowie der kommunale Gestaltungsplan öffentlich auf (siehe Kasten rechts).

 

In einer guten Zusammenarbeit und mit Einbezug der Bevölkerung entstanden ein kantonaler Gestaltungsplan, der den Bereich der Schulnutzungen abdeckt, sowie ein kommunaler Gestaltungsplan für den restlichen Teil des Areals. Die Pläne sind eng aufeinander abgestimmt. Sie regeln die Bebauung, die Nutzung, den Freiraum, die Erschliessung und die Ver-/Entsorgung grundeigentümerverbindlich. Nun liegen sie während 60 Tagen öffentlich auf. (siehe rechts)

Letztlich wird der kantonale Gestaltungsplan durch die Baudirektion festgesetzt, der kommunale Gestaltungsplan bedarf der Genehmigung durch die Uetiker Gemeindeversammlung.

 

Fliessender Übergang der vier Bereiche

Das Areal wird in vier Bereiche gegliedert, die fliessend ineinander übergehen: Der Westen dient primär dem Wohnen. Die gemischt genutzte «Mitte» ist als Begegnungsraum vorgesehen und bietet Flächen für öffentliche Nutzungen, Wohnen, Gewerbe und Dienstleistungen. Das Schulareal wird Raum für rund 2000 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II bieten. In den bestehenden Gebäuden am Hafen sind Gewerbe- und Dienstleistungsnutzungen sowie öffentlichen Nutzungen vorgesehen.

 

Zudem entsteht ein öffentlicher Seeuferpark, der sich über die gesamte Länge des Areals von rund 750 Metern erstreckt und eine Fläche von rund 18'000 m2 aufweist. Er verbindet die vier Bereiche und soll für Erholung, Freizeit und Kultur genutzt werden. Über eine Passerelle werden die Schulen und das Areal mit dem Dorf verbunden und für Fussgängerinnen und Fussgänger erschlossen.

Hier finden Sie die Unterlagen der Gestaltungspläne

Der kantonale sowie der kommunale Gestaltungsplan liegen während 60 Tagen vom 29. Mai bis 27. Juli 2020 öffentlich auf. Während dieser Frist kann sich jeder und jede zu den Unterlagen äussern. Interessierte haben folgende Möglichkeiten, um die Gestaltungspläne einzusehen.

 

Online

Website des Kantons Zürich: www.are.zh.ch unter der Navigation «Aktuell» – «Öffentliche Planauflage».

 

Website der Gemeinde Uetikon am See: www.uetikonamsee.ch unter der Rubrik «Amtliche Publikationen».

 

Physisch

Gemeindehaus, Bergstrasse 90, 8707 Uetikon am See. Telefonische Anmeldung notwendig (Tel. 044 922 72 50).

 

Baudirektion, Amt für Raumentwicklung, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich. Telefonische Anmeldung notwendig (Tel. 043 259 30 22).


Kurzvideos

Von Dezember 2019 bis Februar 2020 fuhren erstmals die Bagger auf dem Gelände auf. Grund war das Gebäude 439 im Osten des Areals. Der nicht denkmalgeschützte Bau war so stark einsturzgefährdet, dass er abgerissen werden musste.

Ein kurzer Augenschein auf dem Areal zeigt, dass die Zeit ihre Spuren an den Gebäuden hinterlassen hat.

Die Arbeiten, um Planungsrecht zu schaffen, laufen noch. In der Zwischenzeit nimmt sich die Natur ihren Platz auf dem Areal.