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Treppen in den See werden vorerst nicht montiert

31.08.2018 - Mitteilung

Auf die Montage der beiden Treppen in den See wird vorerst verzichtet. Grund dafür ist, dass zuerst eine geeignete technische Lösung gefunden werden muss.

 

Diese muss einerseits sicherstellen, dass die belasteten

Ablagerungen, die in Ufernähe am Seegrund vorhanden sind, nicht aufgewirbelt werden. Dadurch wird die Gewässerökologie gefährdet – also alle Lebewesen und Pflanzen, welche im See leben. Für die Badenden entsteht jedoch keine unmittelbare Gefahr. Das Seewasser ist sauber.

 

Andererseits soll sie einen einfachen Einstieg in den See

ermöglichen, damit die Badenden aus Sicherheitsgründen nicht über die grossen Steine des Blockwurfs gehen müssen.

 

Oberstes Ziel der Gemeinde und des Kantons war, noch diesen Sommer einen Teil des Areals der Bevölkerung zugänglich zu machen. Auf die kommende Badesaison hin soll auch der Zugang in den See ermöglicht werden.


Im Osten ist ein Teilbereich des Areals ab 1. September öffentlich zugänglich

16.08.2018 - Mitteilung

Ab 1. September 2018 ist im Osten des Areals der ehemaligen Chemiefabrik ein Teilbereich direkt am See öffentlich zugänglich. Der Abschnitt wird das ganze Jahr geöffnet sein. Der Zugang erfolgt von der Seestrasse her. Er ist weiträumig beschildert und nur für Fussgänger. Öffentliche Parkplätze liegen in Gehdistanz im Hafenbereich und beim SBB Park + Ride.

 

Zwei Treppen in den See erleichtern den Zugang ins Wasser. Es wird jedoch keine Badeaufsicht geben. An zwei Standorten im Uferbereich stehen aber Rettungskästen.

 

Im Weiteren prüfen Kanton und Gemeinde, ob in einer 2. Etappe ab Sommer 2019 weitere Bereiche des Areals als Seezugang geöffnet werden können. Es wird auch abgeklärt, ob zusätzliche Infrastruktur in Betrieb genommen werden soll (z.B. mobile Toiletten, Imbissstand).

 

Das Betreten des restlichen Areals ist weiterhin verboten.


Varianzverfahren ist abgeschlossen

04.06.2018 - Mitteilung

Nach dem Schlussworkshop des Varianzverfahrens vom 17. Mai liegen umfassende Grundlagen für die weiteren Planungsschritte vor. Die Botschafterinnen und Botschafter der Bevölkerung zeigten sich mit den erarbeiteten Grundlagen sehr zufrieden − auch wenn noch Fragen offen sind und es weiterer Abklärungen bedarf.

 

Im Rahmen eines ganztägigen Workshops trafen sich Experten, Projektleitung, Projektsteuerung sowie 25 von total 28 BotschafterInnen mit den vier Planungsteams. Nach der Vorstellung aller Lösungsansätze der Teams diskutierten Vertretungen der Politik, Gewerbe sowie Privatpersonen aus Uetikon am See mit Gemeindepräsident Urs Mettler und Sacha Peter vom kantonalen Amt für Raumentwicklung. Im Gespräch wurden die zentralen Anliegen aus den Fokusgruppen nochmals herausgestrichen und der Projektsteuerung mitgegeben.

 

Dabei wurde die Arbeit der vier Planungsteams ausdrücklich gelobt. Die hohen Erwartungen − insbesondere nach dem Zwischenworkshop vom 4. April − konnten grösstenteils erfüllt werden. Es ist den Teams gelungen, wesentliche Aspekte zu erfassen und Lösungen anzubieten. Neben den Anliegen der UetikerInnen mussten rechtliche Rahmenbedingungen, aber auch Fragen der Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft werden.

 

Im Schlussworkshop des Varianzverfahrens war der gewünschte grosszügige Freiraum am See auf der ganzen Länge deutlich zu sehen. Dieser darf gemäss den anwesenden BotschafterInnen

variabel und in unterschiedlichen Dimensionen gestaltet werden. Der Zugang aus dem Dorf mit einer grossen Passarelle von der Alten Landstrasse erfreute alle Beteiligten, wenn auch eine neue Busverbindung und ein umfassender Rundweg noch zu prüfen sind. Der Standort der neuen Kantonsschule ist im Osten. Die Umsetzung der gewünschten öffentlichen Nutzungen − insbesondere einer Kultur- und Markthalle in Verbindung mit der Aula der Kantonsschule − konnten konkretisiert werden. Offen sind unter anderem Fragen der genauen Verteilung von Wohnen, Gewerbe oder Dienstleistung wie auch die Abwägungen der Wirtschaftlichkeit für die Gemeinde.

 

Über den Sommer werden die Resultate des Varianzverfahrens in ein Richtkonzept überführt und weiterentwickelt. Dieser Planungsschritt hilft, die Abhängigkeiten innerhalb des Areals zu

berücksichtigen und die Tragfähigkeit der Aussagen zu festigen.

 

Am 17. November 2018, in der zweiten öffentlichen Beteiligungsveranstaltung, präsentieren die Verantwortlichen das Richtkonzept und stellen es zur Diskussion. Dabei soll gezeigt werden, wie die in den Fokusgruppen erarbeiteten Lösungsansätze zu den sieben Fokusthemen eingeflossen sind: Anbindung ans Dorf, Begegnung und Belebung, Nutzungsmix, Seezugang, Verkehr und Erschliessung, Einbezug der Region und Finanzen. Über die Auswirkungen im Masterplan, aber auch über jene Anliegen, die nicht weiterverfolgt wurden, wird transparent

informiert. Beteiligungs- und Planungsverfahren bleiben also weiterhin eng verzahnt. Auf der Grundlage des Richtkonzepts wird bis im Frühjahr 2019 der Masterplan erarbeitet und am 30. März 2019 an einer Informationsveranstaltung vorgestellt.

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Protokoll zum Schlussworkshop vom 17. Mai 2018
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Präsentation am Schlussworkshop vom 17. Mai 2018
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Enge Verzahnung von Beteiligungs- und Varianzverfahren im Zwischenworkshop

18.04.2018 - Mitteilung

Am Abend des 4. April 2018 haben sich rund 70 Akteure in einem Zwischenworkshop getroffen, um die enge Verzahnung von Varianz- und Beteiligungsverfahren sicherzustellen. Im Austausch zeigte sich, dass wichtige Anliegen der Bevölkerung bereits eingeflossen sind, andere geben zu Diskussionen Anlass.

 

Ziel des dreieinhalbstündigen Workshops war ein vertiefter Austausch zu den aktuellen Zwischenständen des Varianzverfahrens und den Ergebnissen des bisherigen Beteiligungsverfahrens. Neben den vier Planungsteams und den Experten nahmen die 28 Botschafterinnen und Botschafter der Bevölkerung teil. Sie sind per Losverfahren in den «Fokusgruppen» bestimmt worden, in denen über 200 Interessierte zwischen Januar und März 2018 die sieben Schlüsselthemen der Arealentwicklung vertieft haben.

 

Auslegeordnung in hoher Qualität

Die Gebietsplanung stellt die vier Planungsteams vor komplexe Herausforderungen: Sie bewegen sich im Spannungsfeld gesetzlicher und baurechtlicher Vorgaben, öffentlicher Interessen und wirtschaftlicher Machbarkeit. Im ersten Teil des Abends präsentierten die Planungsteams den Zwischenstand ihrer Konzept- und Lösungsansätze. Die Anwesenden zeigten sich beeindruckt vom breiten Spektrum und der hohen Qualität der Studien, die sich als wertvolle Diskussionsgrundlage erwiesen, denn sie ermöglichten eine breite Auslegeordnung und Erörterung konkreter Ideen zur zukünftigen Gestalt des Gebiets.

 

Im zweiten Teil des Abends arbeiteten die Anwesenden in kleinen Gruppen an jedem der sieben Fokusthemen weiter und präsentierten anschliessend ihre Eindrücke. Zu den zentralen Fragen gehören die Abwägung denkmalpflegerischer Schutzwürdigkeit und der gewünschten grosszügigen Freiräume am See, die Einbindung der Nachbargemeinden sowie der Region, der Zugang aus dem Dorf sowie die Durchsetzung mit öffentlichen Nutzungen − insbesondere einer Kultur- und Markthalle, dies in Verbindung mit der Aula der Kantonsschule. Die Inputs des Zwischenworkshops fliessen in die Weiterbearbeitung der vier Planungsteams, die im Mai ihr Endergebnis präsentieren werden. Die zentralen Anliegen und Lösungsansätze aus den Fokusgruppen sollen vor allem in den Entscheidungsprozess für den Masterplan einfliessen, dessen Entwurf am 17.11.21018 öffentlich vorgestellt wird.

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Protokoll zum Zwischenworkshop vom 4. April 2018
20180420_Protokoll_Zwischenworkshop.pdf
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Alle Protokolle zu den Fokusgruppen sind aufgeschaltet

09.04.2018 - Mitteilung

Von Januar bis März 2018 fanden im Rahmen des Beteiligungsverfahrens die «Fokusgruppen»  statt. Im kleinen Kreis diskutierten engagierte Personen aus der Bevölkerung sowie Vertreter von Parteien, Kommissionen, Interessengruppen und Anrainer vertieft über die Themen, die an der 1. Beteiligungsveranstaltung vom 11. November 2017 definiert wurden. Alle Protokolle zu den Fokusguppen sind aufgeschaltet.


Rodungen am Uferbereich Rotholz in Meilen

12.03.2018 - Mitteilung

Im Bereich Rotholz in Meilen werden in den kommenden Tagen Rodungen vorgenommen. Sie haben zwar keinen direkten Bezug zur Planung Chance Uetikon, trotzdem möchten wir an dieser Stelle darüber informieren.

Im Rotholz soll wieder ein Flachufer mit Schilfröhricht entstehen. Aus diesem Grund werden am Uferbereich die Erlen, Weiden, Sträucher und Brombeerdickichte gerodet. Die Arbeiten werden durch den Kanton vorgenommen.

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Infoblatt Rodungen vom 12. März 2018
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Protokoll zur ersten Beteiligungsveranstaltung ist online

24.11.2017 - Mitteilung

Rund 180 Interessierte haben ihre Ideen und Anliegen in der

ersten Beteiligungsveranstaltung vom Samstag, 11. November 2017, aktiv eingebracht. Zusammen mit etwa 20 Fachleuten von Kanton und Gemeinde diskutierten sie in kleinen Gruppen engagiert über die Zukunft des Industrieareals Chemie Uetikon.

 

Im Zentrum des Interesses standen bei den Teilnehmenden vor

allem die Nutzung des Areals, die Erschliessung und Anbindung an das Dorf Uetikon am See, die Freiräume und der Seezugang. Diesen und weiteren Schwerpunktthemen werden sich Anfang 2018 die «Fokusgruppen» widmen. Das Protokoll und die Präsentation zum 11. November sind aufgeschaltet.


Auftaktveranstaltung vom 3. Oktober 2017: Protokoll und Präsentation sind online

18.10.2017 - Mitteilung

Das Beteiligungsverfahren mit der Bevölkerung hat begonnen: Gegen 180 Interessierte nahmen an der Auftaktveranstaltung am Abend des 3. Oktobers im Riedstegsaal teil. Die Verantwortlichen von Gemeinde und Kanton sowie die externen Spezialisten präsentierten Wissenswertes über Ausgangslage, Prozess und Ziele der Planung. Die abschliessende Fragerunde wurde rege genutzt; zahlreiche Anwesende meldeten sich zu Wort. Die Präsentation und das Protokoll zur Fragerunde sind auf der Website aufgeschaltet.


Bevölkerung kann Zukunft des Industrieareals Chemie Uetikon aktiv mitgestalten

20.09.2017 - Medienmitteilung

Die Gemeinde Uetikon am See und der Kanton Zürich laden die Bevölkerung zur Mitwirkung bei der Entwicklung des CU-Areals ein. In einem Beteiligungsverfahren können die Uetikerinnen und Uetiker ihre Wünsche, Anliegen und Ideen äussern. Diese werden anschliessend mit allen Beteiligten aus der Bevölkerung zu einer gemeinsamen Vorstellung der künftigen Entwicklung zusammengefasst.

Zur Medienmitteilung


Baubewilligung für Schulhausprovisorium erteilt

21.08.2017 - Mitteilung

Die Baukommission der Gemeinde Uetikon am See erteilt unter Berücksichtigung von kantonalen Auflagen die Bewilligungen für Neubauten. Am Montag, 14. August, befasste sie sich mit dem Schulhausprovisorium für die neue Kantonsschule Uetikon am See und erteilte die Bewilligung für das Projekt. Die Bauarbeiten für die Pavillonanlage auf der Riedstegwiese können im November 2017 beginnen.


Lagerhalle stammt nicht von der Landi 1914

06.04.2017 - Mitteilung

In den vergangenen rund 25 Jahren wurde in Fachkreisen wiederholt die Meinung vertreten, dass es sich bei der Lagerhalle auf dem Areal der CPH Chemie + Papier Holding AG («Landihalle») um ein Gebäude der Schweizerischen Landausstellung in Bern 1914 handle.

 

Im Zusammenhang mit der gemeinsamen Arealentwicklung von Kanton und Gemeinde prüfte die kantonale Denkmalpflege die in den Fachgutachten enthaltenen Aussagen umfassend. Die genaue Überprüfung der Quellen zeigte, dass für den Bau der Lagerhalle zwar möglicherweise Baumaterial von Bauten der Landesausstellung 1914 verwendet worden war. Es handelt sich hingegen nicht um eine von der Landi 1914 transferierte und in Uetikon am See wieder aufgebaute Halle.

 

Mit der fehlenden sozial- und architekturgeschichtlichen Bedeutung fällt das wesentliche Element dahin, das die Schutzwürdigkeit der Halle hätte begründen können. Deshalb kann darauf verzichtet werden, die Halle kontrolliert abzubauen, einzulagern und schliesslich an anderer Stelle wieder aufzurichten.


Keine Verzögerung für Mittelschul-Provisorium in Uetikon am See

13.03.2017 - Medienmitteilung

Die Beschwerde gegen die Kreditbewilligung für das Mittelschulprovisorium in Uetikon am See hat keine aufschiebende Wirkung. Das hat das Bundesgericht entschieden.

 

Das Bundesgericht hat am 6. März 2017 entschieden, dass die Beschwerde gegen die Kreditbewilligung für das Mittelschulprovisorium in Uetikon am See keine aufschiebende Wirkung hat.

 

Die Bildungsdirektion nimmt diesen Entscheid erfreut zur Kenntnis. Der Entscheid des Bundesgerichtes ermöglicht es nun, die Planung des Provisoriums ohne Verzögerungen weiterzuführen. Das Baugesuch wird demnächst eingereicht. Damit kann am Fahrplan festgehalten werden, mit den ersten Klassen ab dem Sommer 2018 zu starten.


Vollzug Kaufvertrag mit Kanton Zürich

27.01.2017 - Medienmitteilung

Am 26. Januar 2017 ist die Eigentumsübertragung von 50 %-Miteigentum an den zwei Grundstücken Kat.-Nrn. 4751 und 4128 mit einer Gesamtfläche von 65'499 m2 Bauland an der Seestrasse in Uetikon am See gelegen, auf dem Notariat und Grundbuchamt Männedorf vollzogen worden. Zum Preis von CHF 26 Mio. hat die Gemeinde Uetikon am See vom Kanton Zürich das hälftige Miteigentum am ehemaligen Areal der Chemie Uetikon erworben. Damit wurde der Beschluss der Gemeindeversammlung vom 24. Oktober 2016 rechtsgültig umgesetzt.

 

Derzeit erstellen die Gemeinde Uetikon am See und der Kanton Zürich die Projektorganisation für die Gebietsplanung Chance Uetikon.


Organigramm | Chance Uetikon